Elektrosmog – unterschätzt, gefährlich oder harmlos?
Elektrosmog wird seid Jahren kontrovers diskutiert. Aber was ist Elektrosmog eigentlich und muss ich mich und meine Familie davor schützen? Und wenn ja, welche Möglichkeiten gibt es dafür? Die Aufklärung soll dieser Blogartikel bringen.

Was ist Elektrosmog?

Die Entstehung von Elektrosmog ist bekannt als Feldabstrahlung weg von einer elektro-magnetischen Welle. Diese entsteht immer dann, wenn Strom in irgendeiner Form technisch erzeugt, transportiert oder verbraucht wird. Das heißt, wenn Strom von Menschenhand produziert wird (Generatoren), über Distanzen gebündelt transportiert (Leitungen aller Art, Funkstrahlen sowie Akkus) und dann ins einem Verbraucher genutzt wird (alle Geräte, die Strom nutzen) entstehen diese Streufelder – genannt Elektrosmog. Und diese nicht-natürlichen Prozesse sind für die Biologie des Körpers schädlich.

Was bedeutet das auf Zellebene?

Innerhalb weniger Minuten ist eine Zellschädigung nach dem Einschalten eines Handys zu messen (DNA-Brüche an den Telomeren (Enden der DNA-Stränge)). Die Konzentrationsfähigkeit und die Reaktiionsgeschwindigkeit verringert sich unter E-Smog-Einfluss um 30 bis 40 Prozent. Das bedeutet, dass wir Menschen unter dem Einfluss von E-Smog immer um 30 bis 40 Prozent weniger leistungsfähig sind. 

Auf der Ebene der Biochemie bedeutet das Folgendes:

hier gibt es keine Krankheit, sondern funktionierende oder nicht funktionierende Zellen. Jede der Billionen Zellen in unserem Körper besteht aus Molekülen. Dabei hat jedes Molekül sein eigenes elektromagnetisches Feld (EMF). Wird dieses negativ beeinflusst, ist die Funktion des Moleküls gestört. 

Dies passiert einerseits durch den thermischen Elektrosmog, z.B. durch das „Aufheizen“ der Zellen durch ein Mobiltelefon am Ohr. Diesen direkten Wärmeeinfluss sollte man mit Hilfsmitteln vermeiden. So z.B. mit kabelgebundenen Ohrhörern. Sämtliche kabellose Kopfhörer oder Ohrstöpsel bringen keine Entlastung. 

Die zweite, leider unsichtbare negative Einflussnahme auf die Zellen ist der nicht-thermische bzw. nicht-ionisierende E-Smog. Diese Störfrequenzen sind am Feldrauschen der Elektrizität zwischen Transversal- und Longitudinalwelle zu messen. Für alle nicht Physiker 😉 

In der Physik kennt man zwei Wellen: 

Transversalwelle = Schwingung senkrecht zu ihrer Ausbreitung

Longitudinalwelle = Schwingung in Richtung der Ausbreitung.

Diese Störfrequenzen verändern langsam, aber stetig die Zellspannung.

Was bedeutet das für unsere Gesundheit?

Das u.a. Belastende am E-Smog-Einfluss ist, dass die Zirbeldrüse meist blockiert. Die Zirbeldrüse im Kopf steuert alles, was Takt macht (z.B. Herzrhythmus, Schlafrhythmus usw.) und produziert DMT (Dimethyltrhyptamin), ein zentral wichtiges Hormon, welches zum Wohlgefühl führt. Wir können also unser komplettes Haus nach der chinesischen Harmonielehre Feng Shui ausrichten und fühlen uns trotzdem nicht wohl, wenn unser zu-Hause zu sehr mit Elektrosmog belastet ist. Deswegen ist der Schutz vor Umwelteinflüssen wie Elektrosmog eine wichtige Säule vom Kathleen Prinzip. 

E-Smog-Belastung = deutlich weniger DMT = weniger Vitalität, weniger Gedächtnisleistung, potenzielle Gesundheitsrisiken = weniger Wohlgefühl

Welche wissenschaftlichen Nachweise gibt es dafür?

Die Verträglichkeit nachweisbarer Immissionen von elektromagnetischen Feldern für die Umwelt insbesondere die gesundheitliche Verträglichkeit und Zumutbarkeit für den Menschen, werden mit dem Begriff der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit (EMVU) bezeichnet. Lebewesen, die solche Wirkungen verspüren, gelten als elektrosensibel. Die dazu zulässigen Grenzwerte sind im Rahmen der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit in verschiedenen Richtlinien, Normen und Gesetzen geregelt. Einflüsse elektromagnetischer Felder auf technische Einrichtungen werden im Rahmen der elektromagnetischen Verträglichkeit beschrieben. 

Das BAFU (Bundesamt für Umwelt) schreibt: «Auch unterhalb der Schwelle der messbaren thermischen Wirkung (SAR-Wert) werden biologische Wirkungen beobachtet. Ihre Schädlichkeit wird momentan erforscht. Verschiedene Studien weisen auf biologische Effekte hin, die durch Strahlung mit einer Intensität deutlich unterhalb der internationalen Grenzwerte ausgelöst werden. Derartige Effekte werden – da sie nicht auf der Erwärmung beruhen – als nicht-thermische Wirkungen bezeichnet. Erkenntnisse zu nicht-thermischen Wirkungen stammen aus epidemiologischen Studien und aus Experimenten im Labor. So wurden beispielsweise Beeinflussungen der menschlichen Gehirnaktivität, Verhaltensänderungen bei Tieren oder physiologische Veränderungen in Zellkulturen beobachtet. 

Dass es nicht-thermische Wirkungen gibt, ist also unbestritten. Die Auswirkungen schwacher Hochfrequenz-Strahlung auf den Menschen müssen weiter wissenschaftlich untersucht werden. 

Die langsame aber stetige Veränderung der Zellspannung durch Elektrosmog wurde u.a. vom Haffelder-Gehirnforschungsinstitut in Stuttgart oder dem Experten Prof.Dr.Korotkov aufgezeigt. 

Das Bundesamt für Gesundheit weißt auf die WHO hin: „Dei Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sowohl niederfrequente als auch hochfrequente Strahlung als möglicherweise krebserregend für den Menschen klassiert.“ Dabei gilt die schädliche Einwirkung „bei starker Exposition mit Mobiltelefonen“. „Starke Exposition“ wird dabei mit 30 Minuten täglich angegeben, wobei das Handy eingeschaltet auf sich tragen bereits zählt. Frage: Wer trägt sein Handy weniger als 30Minuten pro Tag mit sich?  (Quelle: https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/elektrosmog/inkuerze.html)

Welche Quellen für Elektrosmog gibt es?

Smart Home House Technology  - geralt / Pixabay
geralt / Pixabay

Elektrosmog im nicht-thermischen Bereich wird vielen Geräten zugeschrieben. Darunter befinden sich insbesondere folgende aktive Funk-Systeme: 

  • Antennen (Mobilfunk, Radio, TV usw.) 
  • Handy, Smartphone, Tablet-PC’s 
  • Schnurlose Telefone DECT 
  • WLAN-Modem, auch alle WLAN-Geräte wie Drucker, Lautsprecher usw. 
  • Computer (Eigenstrahlung LED-Bildschirme, WLAN, Bluetooth, Funkmaus, Funktastatur 
  • Alle Bluetooth Sende- und Empfangsquellen (sehr viele Geräte) 
  • Spielkonsolen mit Funk 
  • Babyphones DECT (Dauer-Funkfeuer! Sehr bedenklich!) 
  • Funk-Thermometer/Wetterstation 

Folgende Systeme sind offiziell KEINE Funkgeräte, senden aber trotzdem und meist völlig unkontrolliert und ohne gesetzliche Regelung Funksignale aus! 

  • LED- und Sparlampen (besonders bedenklich!) 
  • Powerline Adapter (Stromnetz wird zur Kurzwellen-Sendeantenne) 
  • Netzadapter und Haushaltgeräte mit Elektronik aller Art!

Quelle: Peter Schlegel, dipl.Ing. ETH/SIA (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich/Schweiz)

Der beste Schutz ist immer noch die Abwesenheit von Elektrosmog produzierenden Geräten. Deswegen sollte aus meiner Sicht jeder prüfen, wie viele elektrische Geräten im direkten Umfeld wirklich notwendig sind. Und dabei bin ich bei Weitem niemand, der alles verbieten will. Wie sagte Paracelsus schon ganz treffend: Die Menge macht das Gift. 

Und für die übrig gebliebenen Strahlungsquellen gibt es die Möglichkeit der Gegenregulation. 

Die Inspiration zur Regulation von E-Smog kommt ursprünglich aus der asiatischen Medizin. Da heißt es, jede Energie kann zum Positiven gewandelt werden (TaiChi-Prinzip). 

Wenn Du konkret wissen möchtest, was Du da tun kannst, dann schreib mir gerne eine Nachricht. Als zertifizierte Fachperson für Elektrosmog-Regulation kann ich Dir sicher helfen. 

Viele Grüße

Eure Kathleen Rehfeld ????

4 Kommentare

  1. Kerstin Lorchheim

    Welche Möglichkeiten kannst du dazu anbieten?

    Antworten
    • Kathleen Rehfeld

      Hier kommt es darauf, was derjenige erreichen will. Geht es nur um die Harmonisierung einzelner Geräte oder gar der ganzen Wohnung. Ich gebe hier ungern “Pauschalangebote” mit rein, die die Bedürfnisse der Kunden über- oder unterbieten. Bei meinen Beratungen bekommt der Kunde ganz konkrete und auf ihn abgestimmte Lösungsansätze. Wenn du in deinem Fall konkrete Wünsche hast, lass uns gerne dazu mal telefonieren. (0172 9882889).
      Deine Kathleen ????

      Antworten
  2. Antje Kruckow

    Liebe Kathleen, Deine Blogbeiträge sind sehr aufschlussreich und informativ. Elektrosmog ist ein oft unterschätztes Thema, welches aber immer wichtiger wird. Ich kenne inzwischen schon mehrere hochsensible Menschen, die kaum noch wissen, wo sie in Ruhe und einigermaßen gesund leben können. Harmonisierung ist eine von mehreren Möglichkeiten, die jedoch immer ganz individuell angepasst werden müssen.
    Ein Tipp aus meiner persönlichen Erfahrung: einfach mal in der eigenen Wohnung umschauen, welche Geräte 24 Stunden im Standby-Modus laufen. Das kostet zwar nicht viel Strom, ist aber eine ausschaltbare Quelle für Esmog. Wir haben z. B. mehrere Verteilerleisten mit einem Schalter, an dem wir sie bei Nichtgebrauch ausschalten können. Und die WLAN-Verbindung muss ebenfalls nicht rund um die Uhr aktiv sein. Das lässt sich beispielsweise an der Fritzbox einstellen. Wenn ich schlafe, darf das auch das WLAN tun 😉 Und wer gute Nachbarschaftskontakte hat, kann seine derartige Belastung durch ein freundliches Gespräch nochmal reduzieren.
    Ich bin schon sehr gespannt auf Deinen nächsten Beitrag und wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Tun.
    Liebe Grüße aus Deiner Thüringer Heimat von
    antje aus der Glasschmiede

    Antworten
    • Kathleen Rehfeld

      Danke für deine Worte Liebe Antje.
      Und für deine Tipps. Denn so wenig wie möglich elektrische Geräte ist immer noch der beste Schutz vor zu viel Strahlung. Liebe Grüße Kathleen ????

      Antworten

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